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Mondänes Villenviertel

Die Biebricher Allee

Villen um den Biebricher Wasserturm (Februar 2008)
Villa in der Tannhäuserstraße (Dezember 2007)

Diese Tour führt uns entlang der Biebricher Allee, der eleganten Verbindungsstraße von Biebrich nach Wiesbaden, auf die Adolphshöhe. Zu entdecken gibt es dabei zahlreiche prächtige Villen, drei weitere Wahrzeichen Biebrichs, einen stillgelegten Bahnhof und eine moderne Kirche.

Der Spaziergang startet am Herzogsplatz, der verkehrsreichen Kreuzung der Biebricher Allee und der Äppelallee. Hier wenden wir uns der Richtung Wiesbadener Innenstadt führenden Biebricher Allee zu.

Die Streckenführung und Bebauung dieser schönen Straße lässt sich leicht verstehen, wenn man sich die Geschichte der Biebricher Allee vor Augen führt.

Nach wenigen hundert Metern zeigt sich auf der linken Seite die erste Villenkolonie: Ein kleiner Umweg über die Tannhäuserstraße und die Rheingoldstraße führt uns durch ein kleines Villengebiet, das der Wiesbadener Architekt und Bauunternehmer Eduard Didion Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet hat.

Beim Überqueren der Autobahnbrücke sehen wir linker Hand die Kuppel der in der Henkellstraße gelegenen Moschee Omar Ibn El Khattab.

Villen in der Nassauer Straße (Februar 2008)
Villen in der Nassauer Straße (Februar 2008)
Villa in der Tannhäuserstraße (Dezember 2007)
Villen um den Biebricher Wasserturm (Februar 2008)

Auf der rechten Seite erblicken wir das eindrucksvolle Hauptgebäude der Sektkellerei Henkell.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Biebricher Allee befindet sich der Zugang zur Richard-Wagner-Anlage, einem kleinen Park. Direkt daneben steht das Nassauische Landesdenkmal zu Ehren von Herzog Adolph von Nassau.

An der nur wenige Schritte entfernten Fußgängerampel überqueren wir die Biebricher Allee und stoßen hier auf den ehemaligen Bahnhof Landesdenkmal.

Nur ein paar Meter weiter auf dieser Seite der Biebricher Allee befinden sich in der Robert-Vogt-Straße (Rudolf Vogt war über einen Zeitraum von 32 Jahren Bürger- bzw. Oberbürgermeister der Stadt Biebrich) mehrere schöne Villen aus der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert, die vom weithin sichtbaren Biebricher Wasserturm überragt werden.

Detail einer Villa in der Rheinblickstraße (Februar 2008)
Detail einer Villa in der Rheinblickstraße (Februar 2008)

Auch das folgende Gebiet auf dieser Seite der Biebricher Allee ist von zahlreichen beeindruckenden Villen geprägt.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Biebricher Allee gelangen wir über die Rhönstraße nach wenigen Metern zur architektonisch ungewöhnlichen evangelischen Heilig-Geist-Kirche.

Die Kreuzung der Biebricher Allee und des so genannten Zweiten Rings (Konrad-Adenauer-Ring bzw. Theodor-Heuss-Ring) stellt die Grenze zur Innenstadt von Wiesbaden dar. Hier endet unser Spaziergang entlang der Biebricher Allee.

Wenige Schritte weiter stoßen wir auf der gegenüberliegenden Seite der Biebricher Allee auf die nächste Villenkolonie: Ebenfalls Anfang des 20. Jahrhunderts ließ der Biebricher Bauunternehmer Carl Störmann hier mehrere Dutzend Villen überwiegend im Landhausstil errichten. Um uns diese Anwesen anzuschauen, biegen wir in die Rittershausstraße ein und machen einen Rundgang über die Nassauer Straße, die Gottfried-Kinkel-Straße und den Cheruskerweg.

Das Gebäude Gallierweg 6 wählte der bedeutende Architekt Paul Wallot als Ruhesitz.