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Das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte
Das ehemalige Biebricher Stadtbad (Oktober 2009)
Das ehemalige Biebricher Stadtbad (Oktober 2009)
Im Inneren des Museums Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte (März 2010)
Im Inneren des Museums Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte (März 2010)

Das Museum verfügt über einen umfangreichen Bestand an Ausstellungsstücken, die die Geschichte Biebrichs von der Eiszeit (anhand von Funden in den „Mosbacher Sanden“) bis in die Gegenwart anschaulich beschreiben. Einen Schwerpunkt bildet dabei die nassauische Zeit Biebrichs. 2004 wurde das Museum um den Bereich der örtlichen Industriegeschichte erweitert.

Neben dieser ständigen Ausstellung organisiert das rührige Team des Museums, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind, häufig Sonderausstellungen, die sich mit weiteren Themen der Stadtteilgeschichte befassen und von der Biebricher Bevölkerung mit Interesse besucht werden.

In der Rudolf-Dyckerhoff-Straße befindet sich das ehemalige Biebricher Stadtbad. In dem stattlichen Jugendstilgebäude, das im Jahre 1907 durch den Verein Volkswohl erbaut wurde, ist heute das Museum Biebrich für Heimat- und Industriegeschichte untergebracht.

Das Museum kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Es wurde bereits im Jahre 1909 als Heimatmuseum eröffnet und befand sich im so genannten Rittersaal der Mosburg im Biebricher Schlosspark. Während der Wirren des Zweiten Weltkriegs wurde es ausgeplündert und anschließend aufgelöst.

Anlässlich der 1100-Jahr-Feier Biebrichs im Jahre 1974 fand im Biebricher Schloss eine Heimatausstellung zur Biebricher Geschichte statt. Mit den dort gezeigten Exponaten wurde das Heimatmuseum im Biebricher Rathaus unter der Trägerschaft des Verschönerungs- und Verkehrsvereins Biebrich im Jahre 1978 wieder eröffnet. 1989 erfolgte der Umzug in die Räumlichkeiten des ehemaligen Biebricher Stadtbades.